Cannabis-Social-Clubs:
Welche Risiken gibt es? Wie werden die Clubs kontrolliert? An wen muss man sich wenden?
Vorweg:
Der Gesetzesentwurf ist noch nicht verabschiedet. Es gibt noch keine zuständigen Behörden.
Aber was bereits klar ist:
Die Anbauvereinigungen sollen als eingetragene Vereine organisiert werden.
Das birgt gewisse Risiken.
Es besteht die Gefahr, dass man die gesetzliche Situation verkennt, man Fehler begeht und nicht die notwendigen Strukturen schafft.
Jedenfalls nicht so, wie es sich der Gesetzgeber gedacht hat.
Beispielsweise könnten vorbestrafte Personen als Vorstand ernannt werden. Das wäre in der Form nicht erlaubt.
🚨 Wichtig:
Der vorgesehene Verein muss NICHT gemeinnützig sein – ein häufiges Missverständnis.
Allerdings wird er ähnlich wie ein gemeinnütziger Verein behandelt.
Keine Ausschüttungen an Mitglieder und das Vereinsvermögen soll erhalten bleiben – es geht um gemeinschaftlichen Anbau und Nutzung, nicht um individuellen Profit.
Menschen sollen sich zusammentun, gemeinsam anbauen und den Ertrag (nicht finanziell) nur an Vereinsmitglieder (und nur Erwachsene) abgeben.
Jetzt ist der Zeitpunkt, sich vorzubereiten und die strukturellen Voraussetzungen zu schaffen, damit der Club in Übereinstimmung mit dem zukünftigen Gesetz steht.
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